Existenzanalyse 1/2021

Ausgabe 1/2021

EA_2021_1VON DER „BEGEGNUNG“

Für Alfried zu seinem 70. Geburtstag

FERNANDO LLERAS

Die nachfolgenden Gedanken sind lediglich der Versuch einer Annäherung an das Phänomen der „Begegnung“, welches eigentlich nicht konzeptualisierbar ist – wie sich später zeigen wird. Der gemeinte „Versuch“ vollzieht sich nicht in einer expliziten Auseinandersetzung mit anderen Autoren, daher wird man weitgehend Literaturverweise vermissen. Doch am Ende des Aufsatzes werde ich einige Werke erwähnen, welche in stiller Auseinandersetzung meine Erfahrung geprägt haben, denn was nachfolgt, ist die eher tastende Artikulation einer Erfahrung.

ICH – PERSON – GEWISSEN

Betreuung und Behandlung im Krankenhaussetting

EMMANUEL J. BAUER

Das innere Zwiegespräch bildet im existenzanalytischen Verständnis des Menschen eine zentrale Rolle für ein authentisches Selbst-Sein. So wichtig dieser personal-existentielle Vollzug auch ist, so schwer ist es auch, ihn adäquat philosophisch zu beschreiben. Ihn als Gespräch zwischen zwei selbstständigen Personen oder als Akt rationaler Selbstreflexion zu sehen, scheidet aus. Die Frage, die in diesem Beitrag zwischen Längle und dem Autor diskutiert wird, lautet: Begegnet im inneren Zwiegespräch das Ich der Person oder nicht eher dem Gewissen? Letzteres vertritt der Autor, was als Konsequenz fordert, die Person nicht als „etwas“ im Menschen zu verstehen, sondern die Seinseinheit der den personalen „modus existendi“ begründenden existentiellen Vermögen.

Schlüsselwörter: Person, Gewissen, Ich, authentisches Selbst-Sein

DIE ENTWICKLUNG DER IDEE DER PERSON
IN DER EXISTENZANALYSE VON ALFRIED LÄNGLE

VLADIMIR SHUMSKIY UND ELENA UKOLOVA

Im ersten Teil des Artikels werden die wichtigsten Abschnitte der Entwicklung des Personverständnisses in der Geschichte der europäischen Kultur von der Antike, des Christentums, der Neuzeit bis zur Philosophie des Personalismus und der philosophischen Anthropologie von Max Scheler beschrieben. Vor diesem kulturhistorischen Hintergrund wird im zweiten Teil des Artikels der Beitrag zur Entwicklung der Idee der Person in der Existenzanalyse von Alfried Längle betrachtet.

Die Differenzierung der Erscheinungsformen der geistigen Dimension des Menschen in Ich und Person, die Systematisierung der Beschreibung der Person als eines Phänomens des Menschseins, die Darstellung des Dialogs als ein Wesensmerkmal der Person sowie die Beschreibung des inneren Dialogs zwischen dem Ich und der Person bilden die methodologische Grundlage für diese (anthropologisch begründete) psychologische Theorie und für das System der Methoden der existenzanalytischen Beratung und Psychotherapie. Es zeigt sich, dass die personalistischen Vorstellungen von A. Längle aufs engste mit der kulturhistorischen Tradition des Verständnisses des Wesens des Menschen in der europäischen Kultur verbunden sind und eine Konzeptualisierung der Idee der Person im psychologischen und psychotherapeutischen Diskurs darstellen.

SCHLÜSSELWÖRTER: Person, Ich, Dialog, Anthropologie, geistige Dimension, Existenzanalyse

EMPATHIE UND PHÄNOMENOLOGIE

GEMEINSAMKEITEN, UNTERSCHIEDE UND IHR EINSATZ IN DER PRAXIS
Ein Gespräch mit Alfried Längle

ANGELIKA S. LÄNGLE

Nach einer kurzen Einführung in die Begriffsentwicklung von „Empathie“ bis zu seiner Verwendung in der Psychologie geht es in diesem Gespräch mit Alfried Längle um eine Reflexion des Verständnisses und der Funktion von Empathie und Phänomenologie im Rahmen der Existenzanalyse. Empathie wird in der Existenzanalyse vorrangig als beziehungsfördernd gesehen, während es in der Phänomenologie um eigentliches Verstehen geht. Da in der Existenzanalyse der therapeutische Prozess hauptsächlich phänomenologisch geführt wird, soll auch das Verhältnis von Empathie und Phänomenologie zueinander beleuchtet werden und wann der jeweilige Einsatz hilfreich ist.

Schlüsselwörter: Empathie, Phänomenologie, existenzanalytische Therapie

WIE MACHT DAS DER MENSCH?

Die Orientierung am subjektiven Erleben im Werk von Alfried Längle
Ein Beitrag zum 70. Geburtstag

SILVIA LÄNGLE

In diesem historischen und wissenschaftstheoretischen Beitrag wird die kontinuierliche Entwicklung des Grundanliegens nachgezeichnet, das Alfried Längle in die Existenzanalyse eingebracht hat: sich dem Menschen öffnen, sich von ihm berühren lassen in dem, was ihm wesentlich ist und wonach er sucht, und ihm darin zu begegnen, entgegenzukommen. Seine Praxiserfahrung wird zur Grundlage seiner methodischen Entwicklungen. Die strikte Orientierung an der Beobachtung des Menschen markiert den Beginn seiner spezifischen existenzanalytischen Arbeit schon im Jahre 1983. In den nächsten 10 Jahren wird dieser Ansatz durch Entwicklungen von Methoden und Theorien weiter ausgebaut. Dabei wird sichtbar, wie sich die anfangs als Praxiserweiterung zu Frankl gedachte Auffüllung von Leerstellen durch Verschiebungen im Bedeutungsgehalt zentraler Begriffe als eigenständiger anthropologischer Ansatz entfaltet. Diese Veränderung gibt der personalen Zuwendung nach innen – neben der von Frankl einseitig betonten Weltorientierung – zunehmend Raum. In den Theorien der Grundmotivationen und der Personalen Existenzanalyse wird dieser Schritt in einem dialogischen und existentiellen Zugang ausformuliert. Unter der Wirkung dieses umfassenden, effizienten Ansatzes gerät die Anthropologie Frankls in den Hintergrund. Diese Verschiebung in der Sichtweise wird innerhalb der GLE als „personale Wende“ bezeichnet. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine Wende innerhalb des Werkes von Längle. Denn dieser dialogische und personale Ansatz ist von Anfang an als sein Spezifikum wahrnehmbar, den er in den Jahren von 1983 bis 1993 in strikter Anwendung der Phänomenologie entfaltet hat und dessen Entwicklung bis heute andauert.

Schlüsselwörter: Anthropologie Frankl & Längle, existenzanalytische Methoden, Grundmotivationen, Personale Existenzanalyse, personale Wende, Theorienentwicklung bei Längle

DER HERMENEUTISCHE RAUM IN DER THERAPIERICHTUNG VON A. LÄNGLE

GABRIEL TRAVERSO

In dieser Abhandlung wird versucht, die Hermeneutik hinter der Entwicklung der Psychotherapie von Alfried Längle zu beleuchten.

Diese Betonung der Hermeneutik betrifft nicht nur den umfassenden Aspekt der Theorie der Existenzanalyse, sondern bietet auch einen Gewinn für die Praxis, indem es den Klienten hilft, ihrer Realität neue Zuschreibungen zu geben, was sie in ein kohärenteres Verständnis bringen kann. Der PEA-Zyklus (Personale Existenzanalyse) wird dabei in all seinen Schritten als vollständiger hermeneutischer Prozess ausgewiesen. Das Besondere liegt hier darin, wie die hermeneutische Vorgangsweise durch die phänomenologische Haltung verstärkt und komplettiert wird.

In dieser Abhandlung soll gezeigt werden, dass die erkenntnistheoretische Grundlage dieser Therapierichtung hermeneutisch ist, zum Unterschied von Frankls Logotherapie, und dass diese einem anderen wissenschaftlichen Paradigma entspricht. Es wird aufgezeigt, dass Längles Ansatz erkenntnistheoretisch und paradigmatisch näher bei postmodernen Ansätzen liegt wie jenen, bei denen es um Narrative und den sozialen Konstruktivismus geht.

DIE FRAGE NACH DEM GUTEN LEBEN ALS ZÜNDFUNKE
FÜR DIE PRAXIS-FORSCHUNG

30 Jahre empirische Forschung in der Existenzanalyse

ASTRID GÖRTZ

Dieser Beitrag ist eine kurze Reise durch 30 Jahre Forschungsaktivitäten innerhalb der GLE, von der Pionierphase Anfang der 1990er bis heute, nach etwa 150 Forschungsgesprächen mit Alfried und Silvia Längle.

Schlüsselwörter: empirische Forschung, phänomenologische Forschung

TRÄUME AUS PHÄNOMENOLOGISCHER SICHT1

CLAUDIA REITINGER

Der folgende Artikel beschäftigt sich mit unterschiedlichen phänomenologischen/existentiellen Herangehensweisen des Traumverstehens. Dabei soll gezeigt werden, auf welch unterschiedliche Weise die Phänomenologie in Bezug auf Träume angewandt wird. Nach der Darstellung der Ansätze von Medard Boss, Carl Craig und Clark Moustakas wird in einem letzten Teil eine existenzanalytische Lesart von Träumen beschrieben, die sich auf die Phänomenologie als Methode und die vier Grundbedingungen menschlicher Existenz stützt und anhand eines Fallbeispiels veranschaulicht.

Schlüsselwörter: Traum, Phänomenologie, Fallbeispiel, Daseinsanalyse, Existenzanalyse

1 Der folgende Artikel ist ein leicht abgeänderter Auszug aus dem Buch ‚Existenzanalytisches Traumverstehen‘, im Erscheinen 2021.

INNEHALTEN

Herausforderung in einer dynamisierten Welt

TONI NINDL

Unsere individualisierte Gesellschaft mit ihren unzähligen Möglichkeiten stellt uns permanent vor Entscheidungen: Was ist passend, was ist stimmig für mich? Der situative Leistungsdruck in einer immer schneller werdenden Lebenswelt verführt viele von uns zu konformistischer Getriebenheit, zum Funktionieren bis zum Umfallen, zur Zerstreuung wann und wo immer nur möglich. Burn-out ist wieder in aller Munde. In diesem maßlosen Sich-verlieren in den äußeren Anforderungen stellt sich uns die Frage: Wann ist es genug? Die Antwort ist häufig geprägt von der Sehnsucht das Viele zu lassen und nach achtsamer Einkehr bei sich selbst. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, was es so schwer macht, sich zu begrenzen und seinem Gespür zu folgen – und wie Abgrenzung und Gelassenheit zumindest in Ansätzen gelingen kann.

Schlüsselwörter: Beschleunigung, Gelassenheit, Entscheidung, Gespür

BEGEGNUNG MIT ALÉTHEIA

Dieser Beitrag setzt es sich zum Ziel, im Bereich der Psychotherapie einen näheren Blick auf das Konzept der Wahrheit und die Konfrontation mit ihr zu werfen. Es ist ein Thema, das großen Einfluss auch mich ausübte auf meinem Weg der Existenzanalyse mit Alfried Längle, der sich in seiner Arbeit mit Studenten und Patienten auf die Wahrheit in ihrer existentiellen Bedeutung bezieht: Existentielle Wahrheiten als jene Gegebenheiten denen gemäß wir handeln müssen, ganz ohne Euphemismen, die Tabus dabei auslassend.

Schlüsselwörter: Wahrheit, Konfrontation, Existenzanalyse, Psychotherapie

DER VERSUCH, UNFASSBARES IN WORTE ZU FASSEN

Existenzanalyse als poetische Praxis

MARKUS ANGERMAYR

Der Essay spielt mit dem Blick auf existenzanalytische Psychotherapie und beleuchtet eine poetische Sichtweise, die das Verständnis von Psychotherapie als wissenschaftliche Methode und als Handwerk ergänzt. Phänomenologie ist die Grundlage poetischer Praxis. Die poetische Perspektive steht im Dienste der Lebendigkeit und Verbundenheit, sie öffnet den Raum, um das Wesentliche hervortreten zu lassen (gr. poesis). Die Momente des Hervortretens des Wesentlichen haben einen eigenen „Zauber“. Diesen unverfügbaren Prozessmomenten wird in diesem Artikel nachgegangen.

Schlüsselwörter: Seins-Orientierung, Phänomenologie, Lebendigkeit, poetischer Freiraum, Selbstbildung, éducation sentimentale, education by taste

EXISTENTIELLES COACHING: FIT FOR THE FUTURE?

SUSANNE POINTNER

Die Existenzanalyse hat im Coachingbereich einen Fundus an Wissen, Methodik und Praxiserfahrung gesammelt. Sie gewinnt im wirtschaftlichen Bereich, in der Burnout Prophylaxe, in der Gestaltung des Arbeitslebens sowie im Management von Profit- und Nonprofitunternehmen an Aufmerksamkeit. Wir wollen hier die theoretischen Beiträge zum existentiellen Coaching und darauf basierende Fort- und Weiterbildungsangebote würdigen und ihnen zugleich gängige Begriffe aus der Coaching-Szene gegenüberstellen. Einige Aspekte der gängigen existenzanalytischen Coaching-Praxis werden unter dem Blickwinkel aktueller gesellschaftlicher Anforderungen und Entwicklungen betrachtet. Dafür nehmen wir Bezug auf soziologische Generationenforschung sowie Aussagen der Zukunftsforschung. Schließlich geht es in diesem Beitrag um die Beantwortung der Frage, ob und in welchen Aspekten existentielles Coaching den Herausforderungen aktueller und zukünftiger gesellschaftlicher Entwicklungen gerecht wird.

Schlüsselwörter: Coaching, Zukunftsforschung, Gruppen, Supervision, Generationenforschung

TROTZDEM JA ZUM LEBEN SAGEN –
MIT ZUSTIMMUNG LEBEN

BARBARA JÖBSTL

Mit inspirativer Unterstützung von Christian Probst und Hans Zeiringer

Als Ausbildner*innen der GLE lehren wir den Ausbil-
dungskandidat*innen in Kurzdefinition, dass die Logotherapie daraufhin abzielt, „trotzdem Ja zum Leben zu sagen“ und es der Existenzanalyse darum geht, „ein Leben in innerer Zustimmung“ zu finden.

Wir (die Autoren) durften bei Alfried Längle, beginnend 1986 die Ausbildung genießen, die erste Gruppe in Graz, eine seiner ersten Ausbildungsgruppen überhaupt. In dieser Zeit arbeitete Längle noch eng mit Viktor E. Frankl zusammen und so waren die ersten Jahre der Ausbildung geprägt von der von Frankl gegründeten Anthropologie der Logotherapie und Existenzanalyse, die er im Wesentlichen in der „Ärztlichen Seelsorge“ niedergeschrieben hatte.

In diesem Essay möchte ich aus unserer Perspektive der jungen Medizinstudent*innen den Weg der Entwicklung der Frankl’schen Logotherapie hin zur Personalen Existenzanalyse, den wir ein Stück miterleben durften, retrospektiv beleuchten und reflektieren. In Alfried Längle’s Ausarbeitung dieser neuen Entwicklung, um nicht zu sagen Neufassung der Existenzanalyse, so wie sie auch heute gelehrt und angewendet wird, erlangte die GLE im Jahre 1993 die ministerielle Anerkennung der Logotherapie und Existenzanalyse als eigenständige Psychotherapierichtung.

Schlüsselwörter: Logotherapie, Kopernikanische Wende, Trotzmacht, Personale Existenzanalyse, Existenzielle Wende, Zustimmung, Existenzieller Sinn

AUSBILDUNG IN EXISTENZANALYSE IM WANDEL

HELENE DREXLER

Der vorliegende Artikel stellt einen Streifzug durch die 38jährige Geschichte der Ausbildung in Existenzanalyse dar, beginnend 1983 bis heute. Darin finden Meilensteine dieser Entwicklung Erwähnung wie die Aufnahme in den Dachverband für Psychotherapie und die Anerkennung als staatlich anerkanntes Therapieverfahren, die Entwicklung der neuen Existenzanalyse sowie die Verbreitung dieser Schule von Europa ausgehend in andere Kontinente. Die zentrale Rolle hierbei kommt Alfried Längle zu, dem die Anerkennung der Existenzanalyse, ihre Etablierung und Verbreitung zuzurechnen ist. Seinem unermüdlichen Tun, mitunter Kämpfen, soll hier Rechnung getragen werden, angereichert von persönlich Begegnungen und Erfahrungen mit ihm im Ausbildungskontext.

Schlüsselwörter: Existenzanalyse, Logotherapie, Phänomenologie, Strukturmodell, Prozessmodell, Personale Existenzanalyse, Alfried Längle

„DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN!“

Ein persönlicher Erfahrungsbericht zur ersten Begegnung mit der Personalen Existenzanalyse und der Existenzskala

DORIS FISCHER-DANZINGER

Im folgenden Artikel wird ein Wendepunkt in der Existenzanalyse beschrieben, der durch die erstmalige Vorstellung des Konzepts der „Personalen Existenzanalyse“ (PEA) durch Alfried Längle bei der Frühjahrstagung der „GLE-Wien“ (damals gab es noch nicht die Unterteilung in die GLE-International und die GLE-Österreich) 1990 in Wien erfolgte. Dieser Schritt wird auch als „Emotionale Wende“ beschrieben, setzt die PEA doch am Erleben des Menschen an: Das Ziel der Existenzanalyse wurde neu definiert, nämlich die authentisch empfundene Zustimmung zur eigenen Lebensführung – dies war revolutionär neu, bedeutete es doch einen Ansatz, der davon ausgeht, dass das Ich als Person ebenso wichtig wurde wie die Werte in der Welt („Doppelte Offenheit der Person zu sich uns seiner Welt“)

Schlüsselwörter: Personale Existenzanlyse, emotionale Wende, doppelte Offenheit der Person, authentisch empfundene Zustimmung

EXISTENTIAL ANALYSIS (EA) IN CANADA:
REFLECTIONS FROM PSYCHOTHERAPEUTIC PRACTICE, TRAINING, AND RESEARCH

DERRICK W. KLAASSEN1, JANELLE L. KWEE, MIHAELA LAUNEANU

Dieser Beitrag ergreift die Gelegenheit, über die Beiträge der Existenzanalyse (EA) zur psychotherapeutischen Praxis und Ausbildung, zur Forschung und Wissenschaft und zur Entwicklung der Gemeinschaft in Kanada nachzudenken. Wir beginnen mit einem Abriss der Geschichte der EA in Kanada und gehen auf einige Meilensteine der Entwicklung und Errungenschaften ein, wie z.B. die Gründung der Existential Analysis Society of Canada (EAC), die Einführung von Ausbildungskohorten/gruppen und verschiedene wissenschaftliche Bemühungen von EAC-Mitgliedern. Im Anschluss reflektieren wir den Platz der EA und ihrer Beiträge zur psychotherapeutischen Landschaft in Nordamerika. Wir glauben, dass die phänomenologische und persönliche Haltung von EA einen einzigartigen Beitrag sowohl für die psychotherapeutische Praxis als auch für die Psychotherapieausbildung bietet, indem sie die psychotherapeutische Praxis wieder auf die Person und auf eine phänomenologische Methode zentriert. Zuletzt schließen wir mit einer Zukunftsvision für die EA in Kanada, die unsere besondere Geschichte berücksichtigt und die Wege, auf denen sich EA in Bezug auf Psychotherapieausbildung, Wissenschaft und Gemeinschaftsentwicklung entfalten kann.

Schlüsselwörter: Geschichte der EA in Kanada, Existential Analysis Society of Canada (EAC), Ausbildungskohorten in Kanada, EA und Nordamerika, Zukunft für die EA in Kanada

ALFRIED UND DIE SCHWEIZER*INNEN

ERIKA LUGINBÜHL, THERESE JONES, BRIGITTE HEITGER

Der vorliegende Beitrag skizziert humorvoll das Engagement von Alfried Längle für die Etablierung der Existenzanalyse in der Schweiz und er soll unsere grosse Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.

Schlüsselwörter: Geburtstag Alfried Längle, Existenzanalyse in der Schweiz

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